













 
|
Teil - 1 - |
|
Nicht jeder kann (nicht jeder will auch) sich privat krankenversichern. Rund 90 Prozent der Bevölkerung ist gesetzlich versichert und nur die verbleibenden 10 Prozent sind privat krankenversichert. Aber auch diese zehn Prozent machen ca. 7,522 Millionen Versicherte aus und haben ein großes Gewicht im Gesundheitswesen.
Ob man sich überhaupt privat krankenversichern kann / soll, wollen wir nachfolgend untersuchen. Gerade hier hat insbesondere der Gesetzgeber enge Grenzen gesetzt.
Personengruppen für eine private Krankenversicherung
private Krankenversicherung und
Studenten
private Krankenversicherung und freiberuflich Tätige / Selbständige / Unternehmer
private Krankenversicherung und Arbeiter/Angestellte mit überdurchschnittlichen Einkommen
hier die aktuellen Neuregelungen zur Beitragsbemessungsgrenze
seit 2002
private Krankenversicherung und Beamte / Beamte mit freier Heilfürsorge
Wenn Sie festgestellt haben, dass Sie zu dem kleinen Kreis gehören, die die private Krankenversicherung als vollständigen Ersatz für die gesetzliche Versicherung realisieren können, lohnt sich ein näheres "Beschäftigen" mit der privaten Krankenversicherung.
Wenn nicht, sind Sie natürlich genauso herzlich eingeladen, sich über die private als auch über die gesetzliche Krankenversicherung näher zu informieren.
Entscheidungshilfen
Ein Entscheidungsschwerpunkt hat mit der Familienzusammensetzung bzw. der Familienplanung zu tun.
Weiterhin ist es so, dass Hausfrauen, Kinder und Geringverdiener in der gesetzlichen Krankenversicherung familienversichert sind. D.h. ein Beitragszahler reicht aus, um die restlichen (nichtarbeitenden) Familienmitglieder abzusichern. (Auch wenn dieses Familienprinzip seit einiger Zeit unter Beschuss ist, wird es sicher noch einige Jahre halten.)
Anders dagegen in der privaten Krankenversicherung, hier erhält jeder einen eigenen Vertrag und es muss auch für jeden Versicherten ein Beitrag gezahlt werden.
Ein Entscheidungshilfe erhalten Sie mit dem nächsten Schaubild
(nicht gültig für Beamte)
Ein anderer Entscheidungsschwerpunkt ist die
eigene Gesundheit.
Hier könnten sicher ganze Kompendien zitiert werden, was unseren Rahmen deutlich sprengen würde.
Damit und mit weiteren Fragen wollen wir uns im zweiten Teil
beschäftigen.
weiter mit Teil 2
|